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Seminar
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Neuerscheinungen

Aus dem Verlagsprospekt:
Die dem international renommierten Alttestamentler Erich Zenger zu dessen 65.
Geburtstag (08.07.2004) gewidmete Festschrift deckt ein breites Spektrum
gegenwärtiger Forschung zur Geschichte und Theologie des Alten Testaments.
Die Beiträge behandeln Grundfragen zur Entstehung und Theologie
alttestamentlicher Schriften ebenso wie aktuelle Diskussionen zum
Selbstverständnis der Bibelwissenschaft. Zahlreiche Schüler und Kollegen
jüdischer und christlicher Herkunft aus dem In- und Ausland haben zu dieser
Schrift beigetragen ...
Erich Zenger gehört zu den prägenden Gestalten der nachkonziliaren
Bibelwissenschaft. Mit seinen Forschungen zur Theologie und Literaturgeschichte
des Alten Testaments, zur Religionsgeschichte Israels, zum Pentateuch, zu den
Psalmen, zur biblischen Hermeneutik und zum christlich-jüdischen Dialog hat er
nicht nur der Bibelwissenschaft bleibende und zukunftsweisende Perspektiven
eröffnet, sondern auch einer über die reine Fachwissenschaft hinausreichenden
Öffentlichkeit jenes Buch erschlossen, das - so Zenger - „Brot vom Himmel" ist.
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Einleitung in das Alte Testament
Erich Zenger u.a.
Kohlhammer Verlag Stuttgart
Fünfte, gründlich überarbeitete und erweiterte Auflage, 2004
Kohlhammer Studienbücher Theologie
Das Studienbuch hat allseits so gute Aufnahme gefunden (2. Auflage: 1996; 3. Auflage: 1998; 4. Auflage: 2001), dass es nun bereits in 5. Auflage erscheint, mit der wir das 30. Tausend an Exemplaren überschreiten. Nachdem die 3. Auflage den damals aktuellen Forschungsstand eingearbeitet und außerdem den zusätzlichen Teil »Der Text und seine Geschichte« eingefügt hat (Mehrumfang gegenüber der 1. Auflage: ca. 100 Seiten), ist diese 5. Auflage insgesamt gründlich überarbeitet und abermals erweitert worden (Mehrumfang gegenüber der 3. und 4. Auflage: ca. 50 Seiten), um über die jüngsten Diskussionen und Positionen der Forschung zu informieren. Die umfangreichsten Veränderungen und Erweiterungen wurden im Teil C »Die Bücher der Tora/des Pentateuch« (hier werden u.a. die selbst für die Spezialisten kaum noch überschaubaren Tendenzen der letzten Jahre ausführlich referiert) und im Teil D »Die Bücher der Geschichte« (hier wurden die Abschnitte über die Bücher Josua, Richter, Samuel, Könige völlig neu geschrieben) vorgenommen. Aber auch alle übrigen Teile wurden überarbeitet und jeweils auf den neuesten Stand gebracht. Die Gesamtstruktur des Studienbuches wurde einerseits insofern vereinfacht, als die einzelnen Beiträge in der Regel nur noch dem Dreischritt »Aufbau - Entstehung - Theologie« folgen; wo es nötig ist, beginnt die Darstellung mit einem Abschnitt »Text(überlieferung)«. Andererseits wurden nun die Zwischenüberschriften vermehrt, um das Buch noch übersichtlicher zu gestalten. [Aus dem Vorwort].
Der Kommentar für Studium und Praxis:
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Stuttgarter Altes Testament. Einheitsübersetzung mit Kommentar und Lexikon
Herausgegeben von Erich Zenger
Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2004
ISBN 3-920609-45
Subskriptionspreis: € [D] 39,90 / € [A] 41,10 / sFr 69,40
ab 1.5.2004: € [D] 48,- / € [A] 49,40 / sFr 83,-
Das Stuttgarter Alte Testament ist Lese-, Studien- und Nachschlagewerk zugleich. Neben dem Text der Einheitsübersetzung mit den Parallelstellenangaben bietet es neue Einführungen in alle biblischen Bücher des Alten Testaments auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, einen neu erarbeiteten Kommentar direkt im Text und ein ebenfalls neu erarbeitetes, mehr als 100 Seiten umfassendes biblisches Lexikon am Schluss des Buches. Als Kompaktkommentar gehört diese Bibelausgabe zur Standardausrüstung jedes biblisch Interessierten.
Ariane Cordes, Die Asafpsalmen in der Septuaginta. Der griechische Psalter als Übersetzung und theologisches Zeugnis
(HBS 41)
Herder Verlag
€[D] ca. 50,- / sFr ca. 86.-
ISBN 3-451-28305-0
Dass jede Übersetzung zugleich Interpretation ist, gilt für die Texte der Septuaginta in besonderen Weise. Die grundsätzlich auf Deutung hin offenen biblischen Texte werden mit der Übersetzung ins Griechische aktualisiert und auf die historische Situation der jüdischen Gemeinde in hellenistischer Zeit angewendet. Dies zeigt sich in besonderer Weise bei den Asafpsalmen (Ps 50.73 - 83MT = Ps 49.72 -82LXX). Die hier stattfindende Auseinandersetzung mit der Katastrophenerfahrung von Heiligtumzerstörung und Exil wird in der griechischen Version metaphorisierend auf die eigene Diasporaerfahrung hin gedeutet.

Yair Zakovitch, Hoheslied (HThKAT)
€[D] ca. 58,- / sFr ca. 99.-
ISBN 3-451-26830-2
Wegen des "profanen" Charakters wurde immer wieder die Frage nach dem
theologischen Ort der Liebeslyrik des Hohenliedes im Kanon der Heiligen
Schriften des Judentums und des Christentums erörtert. Die Tradition hat die
Frage über Jahrhunderte hinweg mit der so genannten allegorischen Auslegung
beantwortet. Sie zeigt sich im Judentum bis heute darin, dass das Hohelied als
Festrolle beim Pessach-Fest gelesen und so die Befreiung Israels als Erweis der
Liebe JHWHs zu seinem Volk gedeutet wird. Die neuzeitliche Bibelkritik setzte
demgegenüber das so genannte natürliche Verständnis des Hohenliedes durch. Erst
in jüngster Zeit gibt es Versuche, die Alternativen "allegorisch"-"natürlich" zu
überwinden. Gerade die im hier vorgelegten Kommentar integrierten poetologischen
Interpretationsmethoden bieten die Möglichkeit, die anthropologische und
theologische Multiperspektivität dieser erotischen Poesie zur Sprache zu
bringen.